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Stolpersteine in Hildurghausen und Themar verlegt

MG
Stolpersteine

So genannte "Stolpersteine" sind gestern und heute in Hildburghausen und Themar verlegt worden.  In der Schleusinger Straße der Kreisstadt erinnert nun ein weiterer Stolperstein vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Selig- Rosenthal an Grete Rosenthal. Er liegt neben den beiden Steinen für ihre Eltern. Bewegt nahmen an der Verlegung auch Peter Lion, Sohn von Grete Rosenthal und dessen Angehörige teil. Worte der Erinnerung sprachen im Beisein der 2. Beigeordneten der Stadt und Kommunalpolitikern der Linken Prof. Sharon Meen und Bernd Ahnicke. Seit vielen Jahren erforscht und dokumentiert Bernd Ahnicke die Geschichte jüdischen Lebens in Hildburghausen. Er schilderte, wie es geang, das nach ihrer Vertreibung Grete Rosenthal die Flucht über England nach Australien gelang.

In Themar wurden am heutigen Morgen in der Meininger Straße 5, in der Bahnhofstraße 23 und in der Georg- Kempt- Straße 12  durch den Initiator der Aktion, dem Künstler Gunter Demnig, ebenfalls Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an die Familien Müller und Sachs. Hier nahmen neben Landrat Thomas Müller und Bürgermeister Hubert Böse auch der Vorsitzende des Kreisverbandes der Linken teil. Anwesedn waren auch viele Bürger, welche sich in den demokratische Bündnissen gegen Rechtsextremismus engagieren. 

Insbesondere auch der Verein "Themar trifft Europa" macht sich in der Sadt um die Erinnerung an die Opfer der Verbrechen der Nazis verdient.

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