Frischer Wind für Region und Landtag: Unsere Kandidierenden für die Landtagswahl

Kathrin Reinhardt
KV-HBNPressemitteilungen

Die DIE LINKE. im Kreis Hildburghausen setzt bei der bevorstehenden Landtagswahl auf frischen Wind und klare Visionen. In den Wahlkreisen 18 und 20 nominierte die Partei am vergangenen Wochenende zwei engagierte junge Menschen, die nicht nur politische Leidenschaft, sondern auch persönliche Erfahrungen und Lebensgeschichten in den Wahlkampf einbringen.

Im Wahlkreis 18 (Hildburghausen, Verwaltungsgemeinschaft Feldstein, Heldburger Unterland, Veilsdorf, Römhild sowie die Gemeinde Grabfeld im Kreis Schmalkalden-Meiningen) tritt Kevin Zöller an, ein Mann mit Bodenhaftung und einem klaren Blick für die Realität der Menschen in seiner Region. Als ehemaliger Zerspanungsmechaniker und nun Pflegehelfer hat er hautnah erlebt, wie prekär die Arbeitsbedingungen vieler Menschen sind. Politisches Engagement beschränkte sich für ihn lange Zeit auf Gewerkschaften und den Einsatz für betriebliche Mitbestimmung. Die Kemmerich-Wahl 2020 war für ihn ein Weckruf, sich aktiv in die Parteipolitik einzubringen und dort für eine gerechtere Gesellschaft einzutreten, wo die Entscheidungen letztendlich getroffen werden. Als Vorsitzender des Stadtverbandes in Hildburghausen und stellvertretender Kreisvorsitzender hat er bereits gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen und konkrete Veränderungen vorantreiben kann. Zöller ist fest entschlossen, sich für die Belange von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzusetzen, die täglich hart arbeiten und trotzdem kaum über die Runden kommen. „Ich will den Menschen in meinem Wahlkreis eine starke Stimme im Landtag geben, die den Laden am Laufen halten und deshalb oft keine Gelegenheit haben sich selbst einzubringen“, machte Zöller bei seiner Vorstellung deutlich. Seine Vision ist geprägt von Solidarität, Empathie und dem klaren Willen, die Lebenssituation der Menschen aktiv zu verbessern.

Im Wahlkreis 20 (Eisfeld, Schleusingen und Gemeinde Schleusegrund, Masserberg, Gemeinde Auengrund und Brünn, sowie vom Landkreis Sonneberg die Gemeinden Goldisthal, Lauscha, Neuhaus am Rennweg und Steinach) wurde Linda Stark nominiert, eine junge Frau mit klaren Idealen. Stark, gerade einmal 22 Jahre alt, sieht ihren Weg in die Politik als logische Konsequenz aus ihren eigenen Erfahrungen und Beobachtungen. Sie hat früh gelernt, wie wichtig es ist, sich für die Schwächeren in der Gesellschaft einzusetzen. Schulfreunde, für deren Eltern die Finanzierung der Klassenfahrt kaum zu bewältigen war, und deren Zukunftsentscheidungen nicht davon geprägt waren, welche Träume sie wahr werden lassen wollten, sondern von der Frage, ob ein Studium überhaupt finanzierbar sei. Mitstudierende, die sich nicht im notwendigen Umfang auf die Prüfungen vorbereiten könnten, weil ihr Studium ohne den dritten Nebenjob gar nicht möglich wäre. Ihre Motivation, Politik zu machen, entspringt dem Wunsch, tatsächlich etwas zum Besseren verändern zu können. „Ich will nicht länger zusehen, wie Zukunftschancen von zu vielen Kindern und Jugendlichen vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, so Stark in ihrer Antrittsrede.
Die Demonstrationen gegen den Rechtsruck und die AfD haben sie zusätzlich in ihrem Engagement bestärkt. Stark ist überzeugt davon, dass der politische Wandel nur durch konkrete Aktionen und eine starke Stimme im Parlament erreicht werden kann. Ihre Vision für Thüringen ist geprägt von Solidarität, Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Sie möchte sich insbesondere für die Belange der Jugend einsetzen und ihre Stimme für eine zukunftsorientierte Politik erheben.

Beiden ist es ein besonderes Anliegen, Generationen und Interessengruppen nicht gegeneinander auszuspielen. Stark und Zöller betonen, dass die Schuld an den sozialen Herausforderungen nicht bei Geflüchteten oder Empfängern von Sozialleistungen liegt, sondern bei der verfehlten Politik auf Bundesebene und Konzernen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung entziehen, weil sie ihre Gewinnabsichten auch in Südthüringen rücksichtslos verfolgten. Hohe Mindestlohnquoten dürften kein Standortvorteil sein, bei dem Konzerne Menschen erst zu einem Gehalt arbeiten ließen, dass die Altersarmut vorprogrammiert und sie dann trotzdem heute auf morgen vor dem Nichts stehen lassen, wie dies in Bad Colberg und Bad Rodach der Fall gewesen sei.

Ein weiterer Aspekt, der im Rahmen dieser Landtagswahl hervorgehoben werden muss, ist die Fortsetzung einer zukunftsorientierten Politik unter Ministerpräsident Bodo Ramelow. Seine Regierung setzt sich seit beinahe 10 Jahren konsequent für die Interessen der Thüringerinnen und Thüringer ein: Verbesserungen in der Bildung, finanziellen Entlastung durch Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen und deutlicher Abhebung des Landesmindestlohnes für öffentliche Aufträge ein. Ramelow hat gezeigt, dass er ein verlässlicher Landesvater ist, der die Interessen aller unabhängig von ihrer Herkunft oder politischen Überzeugung vertritt. Beide Kandidierenden wollen den begonnenen Weg fortsetzen, räumen aber auch hier Verbesserungsbedarf ein. So sei man in den vergangenen Jahren noch zu oft damit beschäftigt gewesen die Fehler der CDU-geführten Vorgängerregierungen auszubügeln und habe dabei den Zukunftsthemen nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit schenken können. Besonders die Entwicklung des ländlichen Raumes ist beiden wichtig. „Gute Bildung, gute Löhne und ein Umfeld, dass es jungen Menschen leicht macht zu bleiben und alle gern hier sein lässt, ist die Vorstellung von einem Südthüringen, für das wir uns im Landtag einsetzen wollen“, so Stark und Zöller abschließend.

Die DIE LINKE. Hildburghausen ist überzeugt davon, dass Linda Stark und Kevin Zöller die Richtigen sind, um frischen Wind in den Landtag zu bringen und die Zukunft des Landes aktiv mitzugestalten. Sie stehen für eine Politik, die von Empathie, Authentizität und dem klaren Willen zur Veränderung geprägt ist.