Grosse-Röthig: Anhörung zeigt flächendeckende Kindergärten und ein Zentrum für frühkindliche Bildung sind notwendig
Im Thüringer Landtag hat am 04.05.2026 die Anhörung im Bildungsausschuss zur Novellierung des Thüringer Kindergartengesetzes stattgefunden. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulrike Grosse-Röthig, zieht ein klares Fazit: „Politik darf nicht an den tatsächlichen Bedarfen von Familien und Fachkräften vorbeigehen. Die Familien und pädagogischen Fachkräfte im Land haben verdient, dass wir ihnen als Politik den Rücken stärken. Für ein flächendeckendes Angebot von Kindergärten in Thüringen braucht es klare und sichere finanzielle Zusagen des Landes. Das wurde uns ins Stammbuch geschrieben.“
Im Thüringer Landtag hat am 04.05.2026 die Anhörung im Bildungsausschuss zur Novellierung des Thüringer Kindergartengesetzes stattgefunden. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulrike Grosse-Röthig, zieht ein klares Fazit: „Politik darf nicht an den tatsächlichen Bedarfen von Familien und Fachkräften vorbeigehen. Die Familien und pädagogischen Fachkräfte im Land haben verdient, dass wir ihnen als Politik den Rücken stärken. Für ein flächendeckendes Angebot von Kindergärten in Thüringen braucht es klare und sichere finanzielle Zusagen des Landes. Das wurde uns ins Stammbuch geschrieben.“
Die öffentliche mündliche Anhörung wurde von einer Vielzahl von Institutionen kritisch und inhaltlich stark begleitet resümiert, die Abgeordnete, und sagt dazu: „Die Anzuhörenden benannten Herausforderungen nicht nur in der grundlegenden Finanzierung von Kindergärten, sondern sahen ausdrücklich auch die Chance des demografischen Wandels, die Bildungsqualität im frühkindlichen Bereich zu steigern. Die Einführung eines Zentrums für frühkindliche Bildung wurde dabei von vielen Beteiligten als wichtiger Schritt zur Qualitätssteigerung in der Thüringer Kindergartenlandschaft begrüßt.“
Eine CDU-Politik wie zu Beginn der 1990er Jahre – mit weitreichenden Strukturabbrüchen und hohen sozialen Folgekosten – werde Die Linke nicht mittragen, betont die bildungspolitische Sprecherin und hebt hervor: „Die Auswertung der Anhörung und die Beratung in der Kindergartenkommission stehen noch aus. Wir können aber schon jetzt feststellen, dass es mit uns keine Symbolpolitik an den tatsächlichen Bedarfen vorbei geben wird. Grüne Herzchen werden hier nichts nützen.“
Auch das Thema Sprachförderung stehe weiter auf der landespolitischen Agenda. Mit einem einmaligen Sprachtest sei es nicht getan. Dazu die Abgeordnete: „Wenn Kindern erst im 4. Lebensjahr Probleme bei der Sprachentwicklung attestiert werden, ist es häufig schon zu spät. Alltagsintegrierte Sprachförderung muss deutlich früher ansetzen. Dafür müssten medizinische Vorsorgeuntersuchungen und die pädagogische Arbeit in Kindergärten besser miteinander verknüpft werden.“

