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            <title>DIE LINKE. Kreisverband Hildburghausen: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Kreisverband Hildburghausen</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 00:41:03 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 24 Oct 2026 00:41:03 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-77326</guid>
                <pubDate>Tue, 12 May 2026 11:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Starker Einsatz für die Pflege: Aktionstag am 12. Mai 2026 in Hildburghausen</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/starker-einsatz-fuer-die-pflege-aktionstag-am-12-mai-2026-in-hildburghausen/</link>
                <author>Johannes Schilling</author>
                <description>Am 12. Mai 2026 wurde die Kreisstadt zum Zentrum für mehr Wertschätzung im Gesundheitswesen. Gemeinsam mit den Gewerkschaften und der Linken Thüringen machten Pflegekräfte an den lokalen Kliniken sowie bei einer zentralen Demonstration auf den massiven Reformstau aufmerksam.

Der Tenor des Tages war eindeutig: Schluss mit der Profitlogik! Statt bloßer Dankesworte forderten die Beteiligten echte strukturelle Veränderungen, um die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. Mai 2026, dem internationalen Tag der Pflegenden, wurde in Thüringen ein deutliches Zeichen für mehr Wertschätzung und strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen gesetzt. Unter der Federführung der Gewerkschaften, tatkräftig unterstützt durch den <strong>Landesverband Die Linke Thüringen</strong> sowie den <strong>Kreisverband Hildburghausen</strong>, verwandelte sich die Kreisstadt in ein Zentrum des Protests gegen die herrschenden Missstände in der Pflege.</p>
<h3><strong>Präsenz an den Kliniken: Dank und Aufklärung</strong></h3>
<p>Der Aktionstag begann bereits in den frühen Morgenstunden direkt an der Basis. Mitglieder des Kreisverbandes besuchten das <strong>Henneberg-Klinikum (HBK)</strong> zum Schichtwechsel. Mit Infomaterialien und „Nervennahrung“ wurden die Angestellten sowie Patientinnen und Patienten empfangen. Diese Geste diente nicht nur der moralischen Unterstützung, sondern sollte vor allem symbolisieren: Die Linke hat die tiefgreifenden Probleme erkannt. Es wurde deutlich kommuniziert, dass die aktuelle Überlastung keine Naturkatastrophe, sondern das Resultat <strong>politischer Fehlentscheidungen</strong> ist. Das Ziel ist klar definiert: Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und eine würdigere Versorgung für die zu pflegenden Personen.</p>
<h3><strong>Dialog und Demonstration</strong></h3>
<p>Am Nachmittag setzte der Kreisverband sein Engagement an der <strong>Helios Fachklinik</strong> fort. Auch dort stießen die verteilten Materialien auf großes Interesse. In zahlreichen intensiven Gesprächen mit Pflegekräften und Therapeut:innen wurde der Frust über den zunehmenden Ökonomisierungsdruck, aber auch die Hoffnung auf echte Reformen spürbar.</p>
<p>Den Höhepunkt des Tages bildete ein zentraler <strong>Demonstrationszug durch Hildburghausen</strong>. Gemeinsam mit ver.di forderten die Teilnehmer eine Abkehr von der Profitlogik im Gesundheitswesen. Der Tag machte unmissverständlich klar: Die Pflege braucht keine warmen Worte, sondern eine politische Kehrtwende, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt rückt. Die Linke bleibt hierbei ein verlässlicher Partner an der Seite derer, die täglich das System tragen.</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-77325</guid>
                <pubDate>Fri, 08 May 2026 10:48:00 +0200</pubDate>
                <title>Gemeinsames Gedenken in Hildburghausen: Ein starkes Zeichen gegen das Vergessen</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/gemeinsames-gedenken-in-hildburghausen-ein-starkes-zeichen-gegen-das-vergessen/</link>
                <author>Johannes Schilling</author>
                <description>Am 81. Jahrestag des Kriegsendes setzten Bürger und Politik auf dem Hauptfriedhof Hildburghausen ein eindrucksvolles Zeichen für Frieden und Demokratie. In bewegenden Reden mahnten Vertreter der LINKEN, sowie politische Vertreter der Stadt und des Landkreises, dass Gedenken mehr sein muss als ein Ritual: Es ist die tägliche Pflicht, aktiv für soziale Gerechtigkeit einzustehen und die Lehren der Geschichte im Hier und Jetzt zu verteidigen. Erfahren Sie mehr über die feierliche Zeremonie und die zentralen Botschaften der Redner.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
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                <pubDate>Mon, 04 May 2026 10:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Marktfest 2026 - gute Zusammenarbeit und starkes Zeichen</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/marktfest-2026-gute-zusammenarbeit-und-starkes-zeichen/</link>
                <author>AG Marktfest &amp; Veranstaltungen</author>
                <description>Marktfest für Demokratie und gute Arbeit: Die Linke Hildburghausen und
der DGB setzen am 3. Mai ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen
Zusammenhalt</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77324</guid>
                <pubDate>Sat, 02 May 2026 10:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Aufbruch und Verstärkung: Die Linke Hildburghausen stellt Weichen für die Zukunft</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/aufbruch-und-verstaerkung-die-linke-hildburghausen-stellt-weichen-fuer-die-zukunft/</link>
                <author>Johannes Schilling</author>
                <description>Der Kreisverband trifft sich zur Gesamtmitgliederversammlung in der Kreisgeschäftsstelle in Hildburghausen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>02. Mai 2026</strong> kam der Kreisverband <strong>„Die Linke Hildburghausen“</strong> zu einer wichtigen Gesamtmitgliederversammlung zusammen. In einer Atmosphäre, die von Tatendrang und solidarischem Miteinander geprägt war, standen nicht nur politische Debatten auf der Tagesordnung, sondern auch wichtige personelle Weichenstellungen, die die Arbeitsfähigkeit und die strukturelle Basis des Kreisverbandes für die kommenden Herausforderungen sichern.</p>
<h3><strong>Personelle Neuausrichtung im Vorstand und der Revision</strong></h3>
<p>Ein zentraler Punkt der Versammlung war die notwendige Nachbesetzung wichtiger Gremien. Mit einstimmiger Mehrheit und unter dem Applaus der Anwesenden wurde <strong>Michaela Bell zur neuen Schatzmeisterin</strong> gewählt. Sie übernimmt damit eine Schlüsselrolle im Kreisverband und wird künftig über die Finanzen wachen, um die politische Arbeit vor Ort, gemeinsam mit dem Kreisvorsitzendem und dem Kreisvorstand, auf ein solides Fundament zu stellen.</p>
<p>Parallel dazu gab es Verstärkung für die <strong>Finanzrevisionskommission</strong>. Dieses Kontrollorgan ist für die Transparenz und die ordnungsgemäße Mittelverwendung unerlässlich. Der Kreisverband freut sich außerordentlich, dass mit <strong>Regine Vonderlind</strong> und <strong>Tim Habelitz</strong> zwei engagierte Persönlichkeiten gewonnen werden konnten, die diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Der Kreisverband bedankt sich herzlich bei den gewählten Genoss:innen für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und freut sich auf die gemeinsame, konstruktive Zusammenarbeit.</p>
<h3><strong>Wachstum und frischer Wind: Begrüßung der Neumitglieder</strong></h3>
<p>Besonders erfreulich und ein starkes Signal für die Relevanz linker Politik in der Region war die feierliche Übergabe der neuen Mitgliedsausweise. Gleich <strong>sieben Neumitglieder (vier davon anwesend)</strong> konnten an diesem Tag offiziell in den Reihen der Partei begrüßt werden. Die Aushändigung der roten Pässe ist immer ein besonderer Moment, symbolisiert sie doch den bewussten Entschluss, sich aktiv für soziale Gerechtigkeit, Frieden und ökologische Nachhaltigkeit im Landkreis Hildburghausen einzusetzen.</p>
<p>Der Kreisverband blickt mit Stolz auf diesen Zuwachs. Es ist spürbar, dass insbesondere viele <strong>junge Genoss:innen</strong> den Weg zur Linken finden, um gegen die herrschenden Ungerechtigkeiten laut zu werden. Die Motivation und der frische Wind, den diese neuen Mitstreiter:innen mitbringen, sind ein unschätzbarer Gewinn für die politische Arbeit im ländlichen Raum.</p>
<h3><strong>Gemeinsam in die Zukunft</strong></h3>
<p>Mit einem verstärkten Team in der Verwaltung und einer wachsenden Basis blickt „Die Linke Hildburghausen“ optimistisch nach vorn. Die Mischung aus erfahrenen Kräften und neuen, motivierten Talenten bildet die perfekte Voraussetzung, um die kommenden Herausforderungen anzugehen. Der Kreisverband betont abschließend noch einmal seine Freude über die Wahl von Michaela, Regine und Tim sowie die Begeisterung über die neuen Gesichter in der Runde. Gemeinsam wird man sich auch künftig konsequent für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis starkmachen.</p>]]></content:encoded>
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                <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 20:02:00 +0200</pubDate>
                <title>Marktfest für Demokratie &amp; Vielfalt 2026</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/marktfest-fuer-demokratie-vielfalt-2026/</link>
                <author>AG Marktfest &amp; Veranstaltungen</author>
                <description>Am 3. Mai 2026, von 13 bis 18 Uhr, wird der Marktplatz in Hildburghausen erneut zum Treffpunkt für alle, die sich für soziale Sicherheit, demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. Mai 2026, von 13 bis 18 Uhr, wird der Marktplatz in Hildburghausen erneut zum Treffpunkt für alle, die sich für soziale Sicherheit, demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Das Marktfest für Demokratie und Vielfalt findet in einer Zeit statt, in der viele Menschen steigende Preise, unsichere Arbeitsbedingungen und politischen Druck auf soziale Sicherungssysteme erleben. Der Tag bietet Raum, diese Entwicklungen offen anzusprechen und gemeinsam darüber zu diskutieren, wie eine solidarische Gesellschaft aussehen kann, die niemanden zurücklässt.</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen Gespräche und Diskussionsrunden mit der Bundestagsabgeordneten Donata Vogtschmidt, die im Verteidigungsausschuss des Bundestages mit sicherheitspolitischen Entscheidungen befasst ist, sowie der Thüringer Landtagsabgeordneten Linda Stark, die Perspektiven aus der Landespolitik einbringt. Vertreter:innen des Deutschen Gewerkschaftsbundes ergänzen die Debatten um Erfahrungen aus der Arbeitswelt. Wichtig ist dabei: Die Gäste stehen nicht nur auf der Bühne. Über den gesamten Nachmittag hinweg besteht die Möglichkeit, abseits der Programmpunkte direkt mit ihnen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Anliegen zu teilen.</p>
<p>Begleitet wird das Fest von einem vielfältigen kulturellen Programm. Die Sängerin Angelina Siegert und Olaf Bessert aus Gotha sorgen für musikalische Akzente. Vereine und Initiativen aus der Region stellen ihre Arbeit vor und zeigen, wie viel Engagement in der lokalen Zivilgesellschaft steckt. Für Kinder gibt es Spiel- und Spaßangebote, und für das leibliche Wohl ist wie gewohnt gesorgt.</p>
<p>Das Marktfest macht deutlich, dass Demokratie dort entsteht, wo Menschen miteinander reden, sich einmischen und Verantwortung füreinander übernehmen. Der 3. Mai bietet die Gelegenheit, diese Werte sichtbar zu machen – offen, solidarisch und entschlossen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Tag zu nutzen, um ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für eine gerechte und demokratische Zukunft zu setzen.</p>]]></content:encoded>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77322</guid>
                <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:20:00 +0100</pubDate>
                <title>Gewerkschaftsstammtisch warnt vor Angriffen auf Arbeitnehmerrechte</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/gewerkschaftsstammtisch-warnt-vor-angriffen-auf-arbeitnehmerrechte/</link>
                <author>Kathrin Reinhardt</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Beim jüngsten Gewerkschaftsstammtisch in Hildburghausen haben<br>Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerkschaften, Betrieben und Parteien<br>deutliche Kritik an aktuellen politischen Entwicklungen geäußert. Nach<br>Einschätzung der Teilnehmenden nehmen die Angriffe auf<br>Arbeitnehmerrechte spürbar zu – mit besonders gravierenden Folgen für<br>strukturschwache Regionen wie Südthüringen.<br><br>Sorge um Arbeitsschutz und Arbeitszeitregelungen<br>Im Mittelpunkt der Diskussion standen Pläne, die Entgeltfortzahlung im<br>Krankheitsfall zu schwächen, das Arbeitszeitgesetz aufzuweichen und<br>Sonntagsarbeit auszuweiten. Gleichzeitig sollen Arbeitsschutzkontrollen<br>in Thüringen reduziert und die Arbeitszeiterfassung eingeschränkt<br>werden. Gewerkschaftssekretär Michael Lemm warnte vor den Folgen: „Wer<br>13-Stunden-Schichten ermöglichen will und gleichzeitig die Kontrolleure<br>abschafft, schafft nicht Bürokratie ab – der schafft Gesundheit ab.“ Die<br>Vorschläge seien ein „Kahlschlag im Bereich der Arbeitnehmerrechte“, der<br>vor allem Beschäftigte in ohnehin prekären Branchen hart treffen würde.<br><br>Rückgang von Betriebsräten und Tarifbindung<br>Ein weiteres Thema war die sinkende Zahl von Betrieben mit Betriebsrat<br>oder Tarifbindung in den Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg. In<br>einigen Unternehmen agierten Betriebsräte zudem ohne gewerkschaftliche<br>Unterstützung, was die Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten erschwere.<br>Lemm betonte die Bedeutung betrieblicher Mitbestimmung: „Ein Sozialplan<br>bei Stellenabbau existiert nur, wenn es einen Betriebsrat gibt. In<br>wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist der Betriebsrat das Einzige, was<br>Beschäftigten den Rücken freihält.“<br><br>Kritik am Wirtschaftsempfang der Stadt<br>Scharfe Worte fand Kathrin Reinhardt, Die Linke, für den jüngsten<br>Wirtschaftsempfang der Stadt Hildburghausen. Dort sei die Perspektive<br>der Beschäftigten vollständig ausgeblendet worden. Statt über<br>Arbeitsbedingungen zu sprechen, sei ein Zusammenhang zwischen<br>wirtschaftlichem Erfolg und Tugenden wie Disziplin oder<br>Durchhaltevermögen hergestellt worden – ein Vergleich, der laut<br>Reinhardt „völlig an der Realität vorbeigeht“. Reinhardt verwies zudem<br>auf aktuelle Zahlen der Bundesregierung: Der Landkreis Hildburghausen<br>gehört zu den Regionen mit den niedrigsten Durchschnittslöhnen in<br>Deutschland. Für sie ist das ein „alarmierendes Signal“, das zeige, dass<br>die Unzufriedenheit vieler Menschen politisch nicht länger ignoriert<br>werden dürfe. Gute Löhne seien entscheidend, um Kaufkraft zu sichern,<br>Unternehmen zu stabilisieren und kommunale Haushalte zu entlasten.<br><br>Appell zu mehr gewerkschaftlichem Engagement<br>Der Stammtisch war sich einig, dass die Verteidigung von<br>Arbeitnehmerrechten nicht allein Aufgabe der Politik sei. Beschäftigte<br>müssten sich stärker organisieren und Mitbestimmung aktiv einfordern.<br>Lemm rief dazu auf, Gewerkschaften zu stärken: „Gewerkschaften sind<br>stark, wenn viele mitmachen. Wer seine Rechte schützen will, muss sich<br>organisieren.“ Die Teilnehmenden appellieren an Beschäftigte,<br>Gewerkschaftsmitglied zu werden, Betriebsratsgründungen aktiv anzugehen<br>und Kolleginnen und Kollegen zur solidarischen Zusammenarbeit zu<br>ermutigen.<br><br>Lamm und Reinhardt fassen zusammen: „Südthüringen braucht keine längeren<br>Arbeitszeiten und weniger Schutz – Südthüringen braucht starke<br>Beschäftigte, die zusammenstehen.“ Die Teilnehmenden des<br>Gewerkschaftsstammtisch kündigten an, die Vernetzung weiter auszubauen<br>und verstärkt für Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung zu werben.</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75237</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 17:26:00 +0100</pubDate>
                <title>Bittere deutsch- deutsche Geschichtsstunde: Der „Fall Weinhold“</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/bittere-deutsch-deutsche-geschichtsstunde-der-fall-weinhold/</link>
                <author>Mathias Günther</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;Am 19. Dezember 1975 erschoss der NVA- Deserteur Werner Weinhold bei seiner Flucht aus der DDR zwei junge Angehörige der Grenztruppen in der Nähe von Harras.&nbsp;</p>
<p>50 Jahre später bewegt dieses Verbrechen noch immer in der Region Hildburghausen. Das beweist das hohe Interesse an einem kürzlich im Rahmen der Hildburghäuser „Allerweltsgespräche“ zu diesem Thema gezeigten Film.</p>
<p>Der ehemalige Lehrer Hans- Jürgen Lau, Hobbyfilmer und Betreiber des Schmiedemuseums Hirschendorf, gehört zu den Menschen, welche das damalige Geschehen nicht loslässt. Als Zeitzeuge hat er die Dramatik der Ereignisse in jenen kalten Dezembernächten von 1975 in einer Videoproduktion einzufangen versucht.&nbsp;</p>
<p>Eingangs schildert Lau darin die politische Entstehungsgeschichte der militärisch gesicherten Staatsgrenze und lässt keinen Zweifel daran, dass er die Öffnung der Mauer 1989 als positiv empfand. Ausgehend von Ulbrichts Pressekonferenz vom 15.Juni 1961 („Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen“), geht die Produktion auch auf beklemmende Ereignisse wie die Zwangsaussiedlungen 1952 („Aktion Ungeziefer“) ein. Heute vereinzelt in Ost- wie Westdeutschland geäußerten Forderungen, „die Mauer“ und damit auch die bis 1989 auf jedem einzelnen der 1400 Kilometer langen Grenze 1- 1,5 Millionen Mark teure Sicherung wieder „hochzuziehen“, kann Lau nichts abgewinnen.&nbsp;</p>
<p>Er selbst wurde erst mit 27 Jahren zum obligatorischen Grundwehrdienst eingezogen, leistet diesen im Hildburghäuser Objekt der Grenztruppen von November 1974 bis April 1976 ab. So gehörte er 1975 auch zu den insgesamt 8000 Personen, welche in die tagelange Suche nach dem fahnenflüchtigen Werner Weinhold einbezogen waren.&nbsp;</p>
<p>Weinhold, ein 1949 geborener Kraftfahrer, entfernte sich am 15.12. 1975 von einem Wachdienst im 14. Panzerregiment der NVA in Spremberg, ausgestattet unter anderem mit einer Langwaffe AK47 und 360 Schuss Munition. Das letzte der insgesamt drei entwendeten und benutzten Fluchtfahrzeuge stellte er in Schackendorf ab. Er verbringt anschließend mehrere Tage in einer Scheune, stiehlt Lebensmittel und Getränke, bevor er 93 Stunden nach Fluchtbeginn den Signalzaun der Grenzsicherungsanlagen ohne Auslösung überwindet. Er findet den Posten 401 der inzwischen alarmierten Grenztruppen und schießt aus geringer Entfernung sofort auf diesen. Der 1954 geborene Klaus- Peter Seidel und der 1955 geborene Jürgen Lange, Angehörige der in Eishausen kasernierten 10.Grenzkompanie des 9. Grenzregiments Meiningen sterben bei Temperaturen von unter – 20 Grad Celsius noch im Grenzabschnitt. Weinhold überwindet die Grenze und lässt sich später in der Nähe von Coburg von einem PKW- Fahrer bis Bamberg mitnehmen. Ein weiterer Zeitzeuge, der damalige Zugführer Uwe Auerswald, schildert im Anschluss an den Film, wie er beide Opfer am Tatort vorfand. Eine Obduktion der Leichname bestätigte später, dass beide Grenzer ihre Schusswaffen nicht benutzt hatten, wie Weinhold später vor westdeutschen Gerichten behauptete.&nbsp;</p>
<p>Für den Staat DDR entwickelte sich der Fall Weinhold neben der menschlichen Tragödie, die zwei junge Menschen das Leben kostete, auch zum sicherheitspolitischen Desaster.&nbsp;</p>
<p>Als der gewöhnliche Berufskriminelle Weinhold 1976 eingezogen wurde, fiel niemandem auf, dass er inzwischen wegen 54 Autodiebstählen und Unfallbeteiligungen, aber auch Sittlichkeitsdelikten schon aktenkundig war. Unerlaubte Entfernungen während des Wehrdienstes führten nicht dazu, dass ihm der Einsatz als Kfz.- Spezialist, mit Zugang zu Fahrzeugen und Bewaffnung, entzogen wurde. Die Fahndung nach ihm wurde mit fünfstündiger Verspätung ausgelöst, Weinhold hatte sich bereits auf der Autobahn weit in Richtung Süden der DDR bewegt und konnte dabei auch eine Kontrolle der Volkspolizei mit vorgehaltener Maschinenpistole überwinden. Ein bei der späteren Suche&nbsp;</p>
<p>eingesetzter Fährtenhund verlor seine Spur an einem Wildwechsel. Eine großangelegte Suche durch Bereitschaftspolizei und 3 alarmierte Grenzregimenter blieben erfolglos. In der Bevölkerung des Grenzgebiets herrschte, auch auf Grund nichtgegebener Informationen, Angst. Erst im Laufe des 19.Dezember ergeben Kontrollen des sechs Meter breiten Spurenkontrollstreifens (K6) durch Grenztruppen und Kriminalpolizei fest, dass Weinhold die Flucht gelungen war. Das Weinhold in der BRD vor Gericht gestellt wurde, verstand dieser nicht. Mit der Begründung mangelnder Kooperation seitens der DDR bei der Auslieferung von Originalakten zu dem Fall wurde er in einem ersten Prozess vor dem Schwurgericht Essen freigesprochen. Die in der DDR für solche Straftaten noch mögliche Todesstrafe und die fehlende Bereitschaft der Bundesrepublik, die staatliche Souveränität des zweiten deutschen Staates anzuerkennen, dürften die politischen Beweggründe für eine verständnisvolle Behandlung Weinholds gewesen sein. In einem zweiten Verfahren wird Weinhold vor dem Hagener Landgericht wegen Totschlags in zwei Fällen und bewaffnetem Kfz.- Raub zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. 1982 wird er vorzeitig aus der Haft entlassen. Weinhold blieb auch im Westen kriminell und wurde 2005 wegen schwerer Körperverletzung erneut verurteilt. Ein vom Ministerium für Staatssicherheit eröffneter „operativer Vorgang Terrorist“ hatte das Ziel, Weinhold in der BRD zu töten, wurde aber nicht umgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Die dramatischen Ereignisse vom Dezember 1975 stehen exemplarisch für die Auswirkungen der Blockkonfrontation des „Kalten Krieges“. Hans- Jürgen Lau beendete seinen Vortrag auch mit einem Ausblick auf die seit 1990 überwundene Teilung Deutschlands.&nbsp;</p>
<p>Mathias Günther</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
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                <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 19:04:00 +0100</pubDate>
                <title>Gedenkveranstaltung zum 9. November und anschließender Solpersteinmahngang</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/gedenkveranstaltung-zum-9-november-und-anschliessender-solpersteinmahngang/</link>
                <author>Johannes Schilling</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ablauf der Gedenkveranstaltung zum 9. November und des anschließenden Solpersteinmahngangs</strong></p>
<p>Am 9. November gedachten wir in Hildburghausen der Opfer der Novemberpogrome von 1938 und setzten gemeinsam ein Zeichen für Erinnerung, Würde und historische Verantwortung. Nach der Eröffnung durch den Bürgermeister Patrick Hammerschmidt, <strong>Bernd Ahnicke und Philipp Weltzien</strong> begann die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung in die lokalen Ereignisse jener Zeit und der Bedeutung des Gedenkens heute.</p>
<p>Anschließend führte die <strong>AG Politische Bildung des Kreisverbandes</strong>, unterstützt von <strong>Kathrin Reinhardt</strong> und <strong>Johannes Schilling</strong>, durch den Mahngang. Station für Station erinnerten wir an die Geschichten der jüdischen Familien aus Hildburghausen und an die Orte, an denen ihr Leben gewaltsam gebrochen wurde.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Tages war die <strong>Reinigung der Stolpersteine</strong> durch den <strong>DIE LINKE Kreisverband Hildburghausen</strong> und die <strong>Linksjugend</strong>, um den Opfern sichtbar Respekt zu erweisen und ihre Namen im Stadtbild wieder strahlen zu lassen. Dieses stille Zeichen des Gedenkens wurde von den Teilnehmenden besonders wertgeschätzt.</p>
<p>Mit <strong>circa 20–25 Personen</strong> war die Veranstaltung gut besucht und ein voller Erfolg. Die Beteiligung, das Interesse und die gemeinsamen Gespräche haben gezeigt, wie wichtig lebendige Erinnerungskultur ist – nicht nur am 9. November, sondern das ganze Jahr über.</p>
<p>Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben:<br><strong>Bernd Ahnicke</strong>, dem Bürgermeister, der <strong>AG Politische Bildung</strong>, besonders <strong>Kathrin Reinhardt</strong> und <strong>Johannes Schilling</strong>, sowie der <strong>Linksjugend</strong> für ihre tatkräftige Unterstützung.</p>
<p>Der Mahngang und die Pflege der Stolpersteine sollen keine einmaligen Ereignisse bleiben – <strong>eine Wiederholung im kommenden Jahr ist fest vorgesehen</strong>. Gemeinsam halten wir die Erinnerung wach und setzen ein Zeichen gegen das Vergessen.</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74836</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 19:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Interkulturelle Küche – Vielfalt geht durch den Magen</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/interkulturelle-kueche-vielfalt-geht-durch-den-magen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende wurde es in Hildburghausen nicht nur politisch, sondern vor allem auch kulinarisch bunt. Die Linksjugend [’solid] lud gemeinsam mit dem Kreisverband zu einer besonderen Veranstaltung ein: der „Interkulturellen Küche“. Statt langer Reden gab es diesmal jede Menge Aromen, Düfte und spannende Begegnungen – denn gemeinsam zu kochen bedeutet auch, Grenzen zu überwinden.</p>
<p>Schon beim Eintreten in den Raum lag ein Mix aus Gewürzen in der Luft, der neugierig machte: diverse Zutaten, orientalische Kräuter neben heimischem Gemüse. Manche Gerichte wurden von Teilnehmer*innen bereits zu Hause vorbereitet, andere entstanden direkt vor Ort in gemeinsamer Handarbeit. Aus dem Miteinander am Herd entwickelte sich rasch ein Miteinander im Gespräch. Es wurde geschnippelt, abgeschmeckt, gelacht – und vor allem ausprobiert.</p>
<p>So zeigte sich, dass Vielfalt nicht nur ein politisches Schlagwort ist, sondern sich auch auf dem Teller hervorragend entfalten kann. Während Soße und Suppe langsam köchelten, kam die Runde ins Gespräch über Zusammenhalt, Respekt und die Frage, wie wir eine Gesellschaft gestalten können, in der jede*r seinen Platz findet – ganz gleich, ob mit scharfem Chili oder süßem Zimt.</p>
<p>Die Veranstaltung machte deutlich: Essen verbindet. Dort, wo sonst Trennlinien gezogen werden – zwischen Herkunft, Sprache oder Kultur – entsteht beim gemeinsamen Mahl etwas Neues. Linke Politik versteht sich nicht als Festmahl für wenige, sondern als Einladung an alle, Platz zu nehmen.</p>
<p>Am Ende stand ein reich gedeckter Tisch, an dem nicht nur Teller, sondern auch Gedanken gefüllt wurden. Die „Interkulturelle Küche“ war damit weit mehr als ein Kochabend: Sie war ein Statement für Offenheit, Solidarität und die einfache Erkenntnis, dass Vielfalt am besten schmeckt, wenn man sie teilt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74835</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 18:46:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Kreisverband bildet über die Geschichte des Freistaats Thüringen</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/der-kreisverband-bildet-ueber-die-geschichte-des-freistaats-thueringen/</link>
                <author>Johannes Schilling</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 27.09.2025, luden der Kreisverband Hildburghausen gemeinsam mit dem Wahlkreisbüro von Linda Stark zur Bildungsveranstaltung „Vom kleinsten der deutschen Freistaaten: Thüringer Geschichte zwischen 1871 und 1993“. Referent Thomas Stäblein führte die Gäste durch zentrale Stationen der Landesgeschichte – von der kleinteiligen Staatenlandschaft über die Novemberrevolution und die Gründung des Freistaats Thüringen 1920 bis hin zu den politischen Umbrüchen nach 1945 und 1989. Mit anschaulichen Beispielen zeigte er, wie historische Entwicklungen Thüringens eng mit den Umwälzungen in Deutschland verknüpft waren und schließlich 1993 in einer eigenen Landesverfassung mündeten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anbei ein interessanter Text von Mathias Günther zum entsprechenden Thema für all jene, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vom kleinsten der deutschen Freistaaten: Thüringer Geschichte zwischen 1871 und 1993.</strong></p>
<p>„Die drei Gründungen des Freistaats Thüringen“ war die jüngste Ausgabe der Hildburghäuser „Allerweltsgespräche“ überschrieben.</p>
<p>Referent Thomas Stäblein beleuchtete diesmal wichtige Wegmarken der Thüringer Landesgeschichte zwischen 1871 und 1993. Gleich zu Beginn machte er klar, dass es auf heutigem Thüringer Boden schon einmal sehr viel mehr Länder gab.</p>
<p>Ausgehend von der vielzitierten „Kleinstaaterei“ zum Zeitpunkt der nach Bismarck mit „Blut und Eisen“ vollzogenen Gründung des deutschen Reiches 1871 ging Stäblein auf die massiven politischen Änderungen im Zuge der Novemberrevolution 1918/19 ein. Sie bedeuteten nicht nur das Ende der Monarchie in Deutschland, sondern machten auch den Weg frei für die Gründung so genannter „Freistaaten“. 1920 erklärten sich sieben der acht thüringischen Länder zu solchen Republiken.</p>
<p>Eines dieser Länder war Sachsen- Meiningen. Es entstand mit Ende des I. Weltkriegs aus dem gleichnamigen Herzogtum. Nach Aufforderung des Meininger Arbeiter- und Soldatenrates trat Herzog Bernhard III. am 10. November 1918 zurück, sein Nachfolger und Halbbruder Ernst Bernhard Viktor erklärte zwei Tage später seinen Thronverzicht. Im später gewählten Meininger Landtag saß mit Paul Lürtz für die USPD auch ein Hildburghäuser Vertreter. Offen blieb längere Zeit, ob man sich, wie der Freistaat Coburg, als Meininger künftig Bayern anschließen oder bei Thüringen verbleiben wolle.</p>
<p>Am 1.Mai 1920 wurde schließlich das Land Thüringen gegründet, mit dem „Kommunalverband höherer Ordnung Sachsen- Meiningen“. Das Land Thüringen bestand bis zur Machtübernahme der Nazis. Als am 14.Oktober 1933 der Thüringer Landtag aufgelöst wurde, hatte Hitler Thüringen längst zum „Mustergau“ der Nazibewegung auserkoren.</p>
<p>Nach 1945 erstand das Land Thüringen erneut, diesmal unter Beobachtung der sowjetischen Besatzungsmacht. 1952 löste die DDR die bestehenden Länder auf und bildete auf dem Territorium Thüringens die Bezirke Erfurt, Suhl und Gera.</p>
<p>Mit der politischen Wende von 1989/90 wurden auch wieder Stimmen laut, welche Gebietsveränderungen forderten. So plakatierte die „Forumpartei“, ein Ableger, welcher im Bezirk Suhl aus Teilen der Bürgerbewegung „Neues Forum“ hervorging: „Südthüringen ist Frankenland“. Im Osten Thüringens stimmten die Einwohner des Landkreises Altenburg mit knapper Mehrheit für den Verbleib im künftigen Land Thüringen. Diese Länderbildung war Stäblein zufolge Voraussetzung für den Beitritt der ehemaligen DDR- Gebiete zur föderal strukturierten, westdeutschen Bundesrepublik.</p>
<p>1993 gab sich Thüringen schließlich eine Landesverfassung, in welcher auch die Bezeichnung “Freistaat“ verankert ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mathias Günther</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Wahlkreisbüro</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74719</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 10:52:55 +0200</pubDate>
                <title>Zukunftswerkstatt Phase I im Kreisverband Hildburghausen – ein gelungener Auftakt für unsere gemeinsame Parteientwicklung</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/zukunftswerkstatt-phase-i-im-kreisverband-hildburghausen-ein-gelungener-auftakt-fuer-unsere-gemeinsame-parteientwicklung/</link>
                <author>Johannes Schilling</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<h2>Parteientwicklung zum Mitmachen</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am vergangenen Mittwoch fand im Büro des Kreisverbandes Hildburghausen die erste Phase der Zukunftswerkstatt statt – ein Format, das bundesweit in vielen Kreis- und Stadtverbänden durchgeführt wird und den Anspruch hat, unsere Partei nicht nur organisatorisch, sondern auch programmatisch und kommunikativ zukunftsfähig zu machen. Mit großer Beteiligung und viel Energie erlebten wir eine Veranstaltung, die von Beginn an von Offenheit, Dialogbereitschaft und dem gemeinsamen Willen getragen war, die Weichen für eine starke LINKE bis in das nächste Jahrzehnt hinein zu stellen.</p>
<p>Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch zweier Genossinnen aus dem Kreisverband Suhl, die mit ihren Impulsen und Erfahrungen die Diskussionen bereicherten und zugleich den solidarischen Austausch über Kreisgrenzen hinweg sichtbar machten. Geleitet wurde die Zukunftswerkstatt von Claudia Huther und Kiara Hertl, die mit viel Engagement und methodischer Klarheit durch den gesamten Prozess führten.</p>
<h3>Ein klar strukturierter Prozess</h3>
<p>Die Zukunftswerkstatt Phase I folgt einem bundesweit abgestimmten Konzept, das in allen Verbänden bis Ende 2025 umgesetzt wird. Im Mittelpunkt stehen dabei drei zentrale Fragestellungen:</p>
<p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p><strong>Struktur</strong>: Wie können wir unsere Organisation effizient, demokratisch und ressourcenschonend gestalten?</p> 	</li> 	<li> 	<p><strong>Personal</strong>: Wie wollen wir uns politisch und personell bis 2029 oder gar 2035 aufstellen?</p> 	</li> 	<li> 	<p><strong>Kommunikation</strong>: Wie schaffen wir es, Transparenz, Informationsfluss und Mitbestimmung so zu gestalten, dass alle Mitglieder sich einbezogen fühlen?</p> 	</li> </ul><p>In Hildburghausen entschieden wir uns dafür, nicht in Kleingruppen zu arbeiten, sondern gemeinsam und im Plenum die drei Themenfelder intensiv zu bearbeiten. Diese gemeinsame Diskussion ermöglichte es, Gedanken direkt miteinander zu verknüpfen, Rückfragen unmittelbar zu stellen und unterschiedliche Perspektiven in einer großen Runde abzuwägen.</p>
<h3>Angeregte Gespräche und neue Motivation</h3>
<p>Von Beginn an entwickelte sich eine lebendige Diskussion. Die Fragen nach effizienter Zusammenarbeit zwischen Kreis- und Ortsverbänden, nach einer stärkeren Verankerung ehrenamtlicher Strukturen und nach der Rolle hauptamtlicher Kräfte lösten ebenso anregende Gespräche aus wie die Debatten über politische Visionen bis 2029 und 2035. Besonders intensiv wurde über die Notwendigkeit gesprochen, demokratische Mitbestimmung weiter auszubauen, Minderheitsmeinungen besser einzubeziehen und klare Rollendefinitionen für Mandatsträgerinnen und Mandatsträger zu schaffen.</p>
<p>Auch die interne Kommunikation wurde als zentrales Thema herausgestellt. Der Abbau von Informationsgefällen zwischen Basis und Führung sowie die Frage, wie Transparenz und Beteiligung im Alltag konkret gestärkt werden können, stießen auf großes Interesse. Viele Mitglieder berichteten, wie wichtig es sei, Informationsflüsse nicht nur zu verbessern, sondern auch verlässlich zu machen – damit sich niemand abgehängt oder uninformiert fühlt.</p>
<h3>Ergebnisse, die tragen</h3>
<p>Am Ende stand eine Fülle von Ideen, die uns nicht nur konkrete Ansatzpunkte für die Weiterarbeit liefern, sondern auch deutlich machten: Unsere Mitglieder haben Lust, die Partei aktiv mitzugestalten. Die Resonanz auf die gemeinsame Diskussion zeigte, dass gerade die konzentrierte Arbeit im Plenum half, unterschiedliche Sichtweisen direkt miteinander ins Gespräch zu bringen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.</p>
<p>Besonders hervorzuheben war die Motivation, die viele aus dem Workshop mitgenommen haben. Zahlreiche Anwesende betonten, dass sie die Veranstaltung als Ermutigung erleben, sich stärker einzubringen – sei es bei organisatorischen Fragen, bei inhaltlicher Programmarbeit oder bei der Stärkung der lokalen Strukturen. Der Besuch der Genossinnen aus Suhl wurde zudem als Bereicherung empfunden, da er den Blick über den eigenen Kreisverband hinaus öffnete und die Chancen für Kooperationen sichtbar machte.</p>
<h3>Ein Auftakt mit Perspektive</h3>
<p>Die Zukunftswerkstatt Phase I in Hildburghausen hat gezeigt, dass wir als Kreisverband nicht nur bereit sind, uns den Herausforderungen der kommenden Jahre zu stellen, sondern auch über das nötige Engagement und die Ideen verfügen, um diesen Prozess aktiv zu gestalten. Die gemeinsame Arbeit an den drei Schwerpunktthemen, die Offenheit der Diskussionen und die klare Fokussierung auf konkrete Ergebnisse haben uns einen starken Auftakt ermöglicht.</p>
<p>Mit der erfolgreichen Durchführung dieser ersten Phase ist der Grundstein gelegt, um in den kommenden Schritten noch tiefer in Fragen der Parteientwicklung einzutauchen und gemeinsam zu definieren, was es heißt, DIE LINKE im Jahr 2029 und darüber hinaus stark und handlungsfähig zu machen.</p>
<p><em>Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich für ihre Beiträge, ihre Zeit und ihre Energie – und ganz besonders Claudia Huther und Kiara Hertl für die kompetente und motivierende Leitung.</em> Die Zukunftswerkstatt hat uns gezeigt: Wenn wir miteinander sprechen, Ideen austauschen und gemeinsam nach vorne schauen, gewinnen wir nicht nur an Klarheit, sondern auch an Zuversicht.</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74718</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 09:35:00 +0200</pubDate>
                <title>Marktfest für Demokratie und Vielfalt</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/marktfest-fuer-demokratie-und-vielfalt/</link>
                <author>Jan Treybig</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. August 2025 war der Marktplatz in Hildburghausen nicht irgendein Ort – er wurde zum politischen Brennpunkt. Das <em>Marktfest für Demokratie &amp; Vielfalt</em> zeigte eindrucksvoll, dass Menschen sich nicht einschüchtern lassen, sondern gemeinsam Haltung zeigen, wenn unsere Demokratie und unser gesellschaftlicher Zusammenhalt unter Druck geraten.</p>
<p>Organisiert vom Ortsverband der LINKEN, der Linksjugend, den Jusos, dem DGB und Cuba Sí wurde ein breites, kämpferisches Programm auf die Beine gestellt, das deutlich machte: Wer zusammensteht, kann etwas bewegen. Das Fest war nicht nur Begegnung, sondern ein klares Bekenntnis gegen rechts und soziale Kälte.</p>
<p>Die Auftritte unserer Zahlreichen Redner stellten heraus, wie ernst die Lage ist: soziale Missstände, wachsende Ungleichheit und ein gesellschaftlicher Kurs, der dringend gestoppt werden muss. Doch gleichzeitig waren sie auch ein Aufruf, sich nicht entmutigen zu lassen. Solidarität, Widerstand und Zusammenhalt – das waren die Botschaften, die kraftvoll und unüberhörbar über den Platz getragen wurden.</p>
<p>Musikalisch verstärkten unsere Musiker <strong>Olaf Bessert</strong> mit seinen Botschaften sowie <strong>Angelina Siegert</strong> mit ihrer Stimme diese Stimmung. Mit ihren Liedern und den Klängen der Gitarre schufen sie eine Atmosphäre, die gleichzeitig berührte und aufrüttelte. Musik und Politik verschmolzen hier zu einer Einheit: Kunst als Ausdruck von Widerstand.</p>
<p>Besonders wichtig war die sichtbare Zusammenarbeit. Mit dem DGB, Cuba Sí und den Jusos standen starke Partner Seite an Seite mit der LINKEN und der Linksjugend. Diese breite Allianz machte klar: Der Kampf gegen Spaltung und Ungerechtigkeit ist nicht Aufgabe Einzelner – er ist gemeinsame Verantwortung.</p>
<p>Die Signalwirkung dieses Tages ging weit über Hildburghausen hinaus. In einer Zeit, in der rechte Kräfte mit martialischer Präsenz öffentliche Räume für sich beanspruchen, hat dieses Fest gezeigt: Wir sind da. Wir lassen uns die Straßen und Plätze nicht nehmen. Wir organisieren uns, wir stehen ein, wir zeigen Gesicht.</p>
<p>Das Marktfest war mehr als ein kulturelles Ereignis. Es war ein politischer Aufschrei, ein klares „Nein“ zu Ungleichheit und rechter Dominanz und ein „Ja“ zu einer solidarischen, gerechten Gesellschaft. Die LINKE hat gemeinsam mit ihren Bündnispartnern bewiesen, dass Sichtbarkeit und Haltung möglich sind – und dass sie nötig sind, um in dieser immer schwereren Zeit für unsere Demokratie ein Leuchtfeuer zu entzünden.</p>
<p>Dieses Fest war ein Anfang, kein Abschluss. Es hat gezeigt: Wir haben die Kraft, wir haben die Partner, und wir haben den Willen, unsere Zukunft nicht den falschen Kräften zu überlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73977</guid>
                <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 23:05:23 +0200</pubDate>
                <title>Solidarisches, antifaschistisches Sommerpicknick des Kreisverbandes Hildburghausen – ein voller Erfolg</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/solidarisches-antifaschistisches-sommerpicknick-des-kreisverbandes-hildburghausen-ein-voller-erfolg/</link>
                <author>Johannes Schilling</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 22. Juni 2025, lud der Kreisverband Hildburghausen der Partei DIE LINKE zu einem solidarischen, antifaschistischen Sommerpicknick in den idyllischen Schlosspark Hildburghausen ein. Bei bestem Wetter versammelten sich rund 25 bis 30 Menschen aller Altersgruppen – von den Kleinsten ab etwa zwei Jahren bis zu über 80-jährigen – um gemeinsam einen entspannten, inspirierenden Tag zu verbringen.</p>
<p>Mit großer Hingabe hatten die Teilnehmenden eine bunte Vielfalt an Speisen vorbereitet und mitgebracht. Die liebevoll zubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten boten für jede und jeden etwas – von Herzhaftem bis zu süßen Leckereien war alles dabei. Gemeinsam essen, genießen und teilen – das Picknick stand ganz im Zeichen von Gemeinschaft und gelebter Solidarität.</p>
<p>Für Abwechslung sorgten zahlreiche Spiele, bei denen Jung und Alt gleichermaßen auf ihre Kosten kamen. Ob beim Fußball, Frisbee oder Ringwurf – es wurde gelacht, gespielt und miteinander Zeit verbracht. Ebenso wichtig wie die Bewegung war jedoch auch der intensive Austausch: In angeregten Gesprächen wurden politische Themen diskutiert, neue Ideen gesponnen und Kraft für kommende Aufgaben gesammelt.</p>
<p>Der Tag war geprägt von einem respektvollen, offenen Miteinander – getragen von dem gemeinsamen solidarischen Selbstverständnis und dem Wunsch, linke kommunalpolitische Inhalte im Alltag erlebbar zu machen. Am Ende waren sich alle einig: Das Sommerpicknick war ein voller Erfolg und eine schöne Erinnerung daran, wie wichtig und stärkend Gemeinschaft in politisch herausfordernden Zeiten ist.</p>
<p>Das nächste Event ist bereits in Planung. Seid gern dabei und meldet euch für mehr Informationen bei uns.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DIE LINKE. Kreisverband Hildburghausen<br> Obere Marktstraße 43<br> 98646 Hildburghausen<br> <a href="tel:03685709537">03685-709537</a><br> <a href="mailto:rgeschaeftsstelle@die-linke-hbn.de">rgeschaeftsstelle@die-linke-hbn.de</a></p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Aufmacher</category><category>Kreisvorstand</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 13:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Landesparteitag in Ilmenau: „Wir sind da! Niemals allein, immer gemeinsam!“</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/landesparteitag-in-ilmenau-wir-sind-da-niemals-allein-immer-gemeinsam/</link>
                <author>Johannes Schilling</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<h3>DIE LINKE Thüringen stellt neue Spitze auf – Kreisverband Hildburghausen aktiv beteiligt</h3>
<p>Am <strong>14. und 15. Juni 2025</strong> fand in Ilmenau die 1. Tagung des 10. Landesparteitags der Thüringer LINKEN statt. Unter dem Motto <strong>„Wir sind da! Niemals allein, immer gemeinsam!“</strong> kamen <strong>126 Delegierte</strong> zusammen, um über programmatische Weichenstellungen und personelle Veränderungen zu entscheiden. Mit dabei war auch der <strong>Kreisverband Hildburghausen</strong>, der mit <strong>vier Delegierten</strong> vor Ort vertreten war.</p>
<h3>Hildburghausen bringt sich aktiv ein</h3>
<p>Die Delegierten aus Hildburghausen beteiligten sich engagiert an den Beratungen. Besonders in den Themenfeldern <strong>soziale Gerechtigkeit</strong>, <strong>Feminismus und Frauenrechte</strong> und <strong>Kampf gegen Rechtsextremismus</strong> brachten sie regionale Perspektiven ein, nicht zuletzt einer Delegierten der Landesarbeitsgruppe "Linkes Frauennetzwerk".</p>
<h3>Neue Parteispitze gewählt – Signal des Aufbruchs</h3>
<p>Ein zentrales Ergebnis des Parteitags war die Wahl der neuen Landesvorsitzenden:<br> <strong>Katja Maurer</strong> aus Erfurt und <strong>Ralf Plötner</strong> aus dem Saale-Holzland-Kreis bilden künftig die Doppelspitze. Sie setzen auf eine stärkere Verbindung zwischen Landes- und kommunaler Ebene. Maurer betonte in ihrer Bewerbungsrede die Notwendigkeit, wieder mehr Menschen außerhalb der Großstädte zu erreichen. Plötner will DIE LINKE als „soziale Schutzmacht“ für alle Menschen im Alltag sichtbar machen – gerade in strukturschwächeren Regionen wie Südthüringen.</p><blockquote><p><em>„Wir brauchen wieder eine LINKE, die sich kümmert – um Löhne, Pflege, Mieten und Bildung,“</em> so Ralf Plötner laut <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/linke-neue-parteivorsitzende-100.html" target="_new" rel="noreferrer noopener">MDR-Bericht</a>.</p></blockquote><h3>Inhalte im Mittelpunkt: Pflege, Armut, Klima</h3>
<p>Neben den Wahlen wurde über zahlreiche Anträge beraten. Im Fokus standen:</p><ul class="list-normal"> 	<li>ein <strong>sofortiges Maßnahmenpaket gegen den Pflegenotstand</strong>,</li> 	<li>eine Initiative zur <strong>Entkriminalisierung von Containern</strong>,</li> 	<li>Strategien gegen <strong>Kinderarmut</strong>,</li> 	<li>der Ausbau öffentlicher Daseinsvorsorge,</li> 	<li>sowie die Forderung nach einem <strong>klimagerechten Umbau</strong> der Wirtschaft – sozial abgesichert und demokratisch gestaltet.</li> </ul><h3>Jugend &amp; Basis stärken</h3>
<p>Auch innerparteilich will DIE LINKE neue Wege gehen: Jugendverbände und Mitgliederinitiativen sollen stärker eingebunden werden. Die Delegierten aus Hildburghausen begrüßten diese Ansätze ausdrücklich – gerade im ländlichen Raum müsse es gelingen, wieder mehr junge Menschen für linke Politik zu begeistern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Landesparteitag in Ilmenau war ein starkes Zeichen für Erneuerung und Geschlossenheit. Der <strong>Kreisverband Hildburghausen</strong> war nicht nur anwesend, sondern brachte sich aktiv ein – mit klaren Forderungen für mehr soziale Gerechtigkeit und konkrete Verbesserungen für den ländlichen Raum. Mit einer neuen Spitze und klaren politischen Schwerpunkten blickt DIE LINKE Thüringen zuversichtlich nach vorn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Mehr dazu auch auf:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thueringen.de/partei/organe/landesparteitag/ilmenau2025/" target="_blank">Ilmenau Juni 2025: DIE LINKE. Landesverband Thüringen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Aufmacher</category><category>Kreisvorstand</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73911</guid>
                <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 15:13:05 +0200</pubDate>
                <title>„Miteinander e.V.“ als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/miteinander-ev-als-traeger-der-freien-jugendhilfe-anerkannt/</link>
                <author>Mathias Günther</author>
                <description>Der Landesjugendhilfeausschuss Thüringen tagte heute in Erfurt. Ein dort gefasster Beschluss hat Bedeutung für einen in Südthüringen ansässigen Verein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Landesjugendhilfeausschuss hat in seiner Sitzung vom 16.Juni 2025 die Anerkennung von „Miteinander e.V.- Verein für systemische Sozialarbeit“ als Träger der freien Jugendhilfe für den Landkreis Hildburghausen gemäß §75 SGB VIII beschlossen.</p>
<p>Dies teilte die Hildburghäuser Landtagsabgeordnete Linda Stark (Linke) im Anschluss an die Sitzung mit. Stark ist gewähltes Mitglied des Ausschusses.</p>
<p>„Damit kann der Verein jetzt auch in Hildburghausen auf der gleichen juristischen Grundlage handeln wie bereits im Landkreis Sonneberg, wo Miteinander e.V. seinen Sitz hat“, so Linda Stark.</p>
<p>Mit dem Beschluss werde die Verfolgung gemeinnütziger Ziele des Vereins ebenso bestätigt, wie die fachliche Befähigung und Leistungsfähigkeit der vereinseigenen Struktur.</p>
<p>Bereits seit 2017 ist der Verein „Miteinander e.V. im Bereich der ambulanten und stationären Jugendhilfe im Landkreis Hildburghausen tätig.</p>
<p>Im September 2024 hatte der Verein den nun entschiedenen Antrag auf Anerkennung gestellt. Das Jugendamt Hildburghausen befürwortete die Anerkennung im November 2024, die Arbeitsgruppe „Anerkennung der freien Träger der Jugendhilfe“ am 20.Mai 2025.</p>
<p>Die Angebote des in Neuhaus ansässigen Vereins, welcher unter anderem auch in Eisfeld tätig ist, umfassen ambulante Leistungen der Eingliederungshilfe nach SGB IX, Hilfen zur Erziehung nach §§ 27 ff. SGB VIII und das Vorhalten von Verselbstständigkeitswohngruppen nach §§ 19, 34, 41 und 42 SGB VIII.</p>
<p>Damit biete der Träger wichtige soziale Dienstleistungen für betroffene junge Menschen an, so Stark abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aufmacher</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73658</guid>
                <pubDate>Tue, 13 May 2025 14:18:16 +0200</pubDate>
                <title>Feierliches Gedenken an ermordete polnische Bürger in Poppenhausen</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/feierliches-gedenken-an-ermordete-polnische-zwangsarbeiter-in-poppenhausen/</link>
                <author>Mathias Günther</author>
                <description>Zum 83. Mal jährte sich am 11. Mai 2025 der bestialische Mord an 20 polnischen Häftlingen und Zwangsarbeitern im Wald nahe Einöd.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Jahren wird alljährlich an der Straße von Einöd nach Poppenhausen an eine der unzähligen grausamen Bluttaten der Nazizeit erinnert.</p>
<p>Zum 83. Mal&nbsp;jährte sich am 11. Mai 2025 der bestialische Mord an 20 polnischen Zwangsarbeitern und Häftlingen im Wald nahe Einöd. Auslöser des Massakers war 1942 die Tötung des für seine Schikanen bekannten Gendarmerieobermeisters Gottwald durch zwei seiner misshandelten Opfer. Die SS ließ daraufhin insgesamt 20 polnische Bürger, größtenteils aus dem KZ Buchenwald bei Weimar, unter teils fanatischem Gejohle Einheimischer erhängen.</p>
<p>Auch in diesem Jahr organisierte die Stadt Heldburg gemeinsam mit der VVN- BdA Thüringen vor dem zur Erinnerung an das faschistische Verbrechen errichtete Denkmal nahe Poppenhausen eine würdige Gedenkstunde.&nbsp;</p>
<p>Bürgermeister Christopher Other eröffnete im Beisein des 1. Beigeordneten des Landkreises, David Wiedemann, die Veranstaltung. Das Wort ergriff auch Bernd Ahnicke von der Südthüringer VVN- BdA.</p>
<p>Unter den Teilnehmern waren ebenfalls der Kreisvorsitzende der Linken, Johannes Schilling und die polnische Lehrerin Urszula Banach mit ihrem Gatten anwesend.</p>
<p>Frau Banach berichtete wie bereits in den vergangenen Jahren zu den jüngsten Ergebnissen ihrer biografischen Forschungen zur Geschichte der ermordeten polnischen Bürger.</p>
<p>Umrahmt wurde die Veranstaltung von einer Segnung durch christliche Geistliche und durch musikalische Beiträge der Heldburger Bläsergruppe.</p>
<p>Unmittelbar im Anschluss durfte Mathias Günther Grüße der Landtagsabgeordneten Linda Stark übermitteln und eine Spende des Alternative 54 e.V. in Höhe von 400 Euro an Bernd Ahnicke übergeben. Der Zuschuss wird für die Betreuung der polnischen Gäste verwendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Johannes Schilling, Mathias Günther</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aufmacher</category><category>Kreisvorstand</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73657</guid>
                <pubDate>Tue, 13 May 2025 13:59:31 +0200</pubDate>
                <title>„Keine Bühne für Verschwörungsideologen&quot;</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/keine-buehne-fuer-verschwoerungsideologen/</link>
                <author>Mathias Günther</author>
                <description>Der Protest gegen den Auftritt eines rechtspopulistischen Hetzers formiert sich in Hildburghausen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Keine Bühne für Verschwörungsideologen – Protest gegen Markus Krall in Hildburghausen!“</p>
<p>Unter diesem Motto wurde jetzt eine Demonstration in Hildburghausen angemeldet. Nachfolgend veröffentlichen wir aus dem Demo- Aufruf.</p>
<p>Am 14. Mai soll der rechtslibertäre Verschwörungsideologe Markus Krall im Stadttheater Hildburghausen sprechen.</p>
<p>Krall verbreitet gefährliche Thesen, hetzt gegen demokratische Institutionen, gegen Migrant*innen und gegen die soziale Idee des Gemeinwesens.</p>
<p>Er steht im Umfeld der WerteUnion, sympathisiert mit rechtsextremen Kräften und predigt einen radikalen Umbau der Gesellschaft hin zu einem autoritären System – wirtschaftlich wie politisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung wurde von Kathrin Kern-Ludwig initiiert und sollte ursprünglich in der Hermann-Lietz-Schule Haubinda stattfinden.</p>
<p>Doch engagierte Lehrerinnen sowie Schülerinnen und Eltern haben mit einer Petition dafür gesorgt, dass diese Bühne dort nicht geboten wird – ein starkes Zeichen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun wurde der Vortrag kurzerhand in das Stadttheater Hildburghausen verlegt.</p>
<p>Wir sagen klar:</p>
<p>Auch dort darf es keine Bühne für autoritäre, antidemokratische und verschwörungsideologische Hetze geben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Deshalb rufen wir – die Linksjugend Hildburghausen und die JUSOS Südthüringen – zur Kundgebung auf:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Keine Bühne für Verschwörungsideologen!“</p>
<p>14. Mai 2025 | 18:00 – 19:30 Uhr</p>
<p>Coburger Straße (Brücke bis Treppe am Stadttheater)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommt mit uns auf die Straße – für eine offene, solidarische Gesellschaft und gegen die Normalisierung rechter Narrative im öffentlichen Raum!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>#Südthüringen #KrallStoppen #KeineBühneFürKrall #SolidaritätStattHetze #Hildburghausen #Haubinda #ThüringenGegenRechts #Antifa #Jusos #Linksjugend #Südthüringen #Verschwörungsideologien #GegenRechts</p>
<p>#Protest #Antifaschismus #Antirassismus #omasgegenrechts #fckafd #fckbzh #Thüringen #politik</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Linksjugend Hildburghausen</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aufmacher</category><category>Kreisvorstand</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73617</guid>
                <pubDate>Thu, 08 May 2025 14:53:21 +0200</pubDate>
                <title>8. Mai: Gemeinsames Gedenken in Hildburghausen</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/8-mai-gemeinsames-gedenken-in-hildburghausen/</link>
                <author>Mathias Günther</author>
                <description>Anlässlich des 80. Jahrestages der Wiederkehr der Befreiung vom Faschismus organisierten die Stadt Hildburghausen, der Kreisverband der Linken und die VVN- BdA ein gemeinsames Gedenken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung der Stadtverwaltung Hildburghausen, des Linke- Kreisverbandes und der Südthüringer Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wurde am 8. Mai auf dem Zentralfriedhof der Kreisstadt der Befreiung vom Faschismus und der Opfer der Nazidiktatur gedacht.</p>
<p>Unter den Bürgern, welche der Einladung von Bürgermeister Patrick Hammerschmidt und Linke- Kreischef Johannes Schilling folgten, waren auch Stadträte von Feuerwehr, Linke und Pro HBN anwesend.</p>
<p>Vor den Gedenkobelisken für die Angehörigen der sowjetischen und der westalliierten Streitkräfte wurden Blumengebinde abgelegt.</p>
<p>Hammerschmidt verwies in seiner Eröffnungsrede auf die Leiden der von den Nazis Verfolgten und erinnerte daran, dass in der heutigen Zeit Frieden keine Selbstverständlichkeit ist.</p>
<p>Andrea Hartung erinnerte an die denkwürdige Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäckers, der 1985 erstmals in Westdeutschland den 8. Mai als einen Tag der Befreiung und gleichzeitig als Voraussetzung für die spätere Entwicklung in Europa bezeichnete.</p>
<p>Dr. Peter Nowak schilderte, wie er als Besucher Gegenden in der früheren Sowjetunion erlebte, welche im Krieg massiv unter den Gräueltaten von Wehrmacht und SS gelitten hatten. Unter anderem lernte er ein Dorf in Weißrussland kennen, dessen Bevölkerung fast vollständig durch die Besatzer ausgelöscht wurde. Er bedauerte, dass bei den offiziellen Feierlichkeiten im Bundestag keine Vertreter Russlands und Weißrusslands eingeladen wurden.</p>
<p>Mathias Günther erinnerte daran, das mit dem blutig niedergeschlagenen Bauernkrieg von 1525 ein Zeitalter der Autoritätshörigkeit und des Untertanengeistes in Deutschland Einzug hielt, welche im Führerkult der vorgeblichen „Volksgemeinschaft“ des 20. Jahrhunderts und der Verstrickung in den Massenterror gegen alle Menschen, welche nicht dem ausgrenzenden, brutalen Bild der Nazis entsprachen, gipfelte. Die Demokratie sei zu verteidigen, da sie keinen Selbstzweck darstelle, sondern Gerechtigkeit und Frieden in der Gesellschaft garantieren soll. Im Widerstehen gegen Kräfte, für welche die Ungeheuerlichkeit der Verbrechen bis 1945 heute lediglich einen „Fliegenschiss“ darstellten, müsse man auch die Politik des faschistoiden Oligarchen Trump wie die des blutigen Autokraten Putin ablehnen. Darin läge die Verantwortung gegenüber den Opfern von Weltkrieg und Faschismus.</p>
<p>Günther dankte Bürgermeister Hammerschmidt für die Organisation des gemeinsamen Gedenkens und nannte es beklemmend, dass die derzeitige Landesregierung keinen zentralen Festakt für den 80. Jahrestag der Befreiung in Thüringen durchführen ließ.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachfolgend dokumentieren wir den Redebeitrag von Mathias Günther auf der Veranstaltung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>am 15. Mai 1525 vernichteten fürstliche Heere den aufständischen Bauernhaufe Thomas Müntzers bei Bad Frankenhausen.</p>
<p>Die kurfürstlichen Söldner brachen zuvor die vereinbarte Waffenruhe und töteten 6000 Bauern.</p>
<p>Die Rache der sich hochwohlgeboren Dünkenden war blutig. 100 000 Menschen fielen der herrschaftlichen Gewaltorgie zum Opfer.</p>
<p>Die wenigsten der Bauern starben dabei auf dem Schlachtfeld, sondern wurden als wehrlose Zivilisten abgeschlachtet.</p>
<p>Exekutionskommandos zogen anschließend durch das Land, erzwangen hohe Abgaben von den am Leben Gelassenen.</p>
<p>Diese Brutalität war noch nicht so systematisch angelegt wie der Massenterror späterer faschistischer oder stalinistischer Regimes, aber er verströmte bereits die gleiche angsteinflößende Botschaft.</p>
<p>Ein autoritärer Staat bildete sich heraus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 8. Mai 1945 schwiegen, nach dem bis dahin entsetzlichsten aller Kriege, in Deutschland die Waffen.</p>
<p>Unvorstellbare 60 Millionen Opfer der jahrelangen Kriegshandlungen, aber auch der unterschiedlichen Spielarten nationalistischer Faschismen, waren zu beklagen.</p>
<p>Abermillionen an Überlebenden waren zwar dem Inferno der physischen Vernichtung entgangen, landeten aber, oftmals traumatisiert, in einer Trümmerwüste des Mangels und der Trostlosigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was verbindet diese beiden historischen Daten miteinander?</p>
<p>Die Bauernkriege begannen als Aufstand des so genannten „gemeinen<strong> </strong>Mannes“ und endeten in dessen gewalttätiger Verwandlung in einen stummen, verängstigten Untertan wie Stefan Reinecke in der taz es ausdrückte.&nbsp;</p>
<p>Der Dramatiker Heiner Müller meinte einmal, der im Blut ertränkte Aufstand von 1525 habe den deutschen Nationalcharakter zermahlen.</p>
<p>Er bezog sich auf die verhängnisvolle, anschließende Entwicklung zur Autoritätshörigkeit der Deutschen.</p>
<p>Im irrationalen Führerkult und dem Anzetteln von zwei Weltkriegen des 20. Jahrhunderts gipfelte diese Entwicklung offenbar.</p>
<p>Die Nazis brauchten und wollten genau solche Untertanen, die, umgangssprachlich ausgedrückt, bereit waren „nach oben zu buckeln und nach unten zu treten“.&nbsp;</p>
<p>„Dem Führer entgegenarbeiten“ hieß das damals.</p>
<p>Dieses Treten sollte kompromisslos sein.</p>
<p>Den Nachbarn denunzieren, die Repression gegen andersdenkende und andersgläubige Bekannte oder Verwandte begrüßen - ja selbst an brutalsten Übergriffen teilnehmen, das war nach dem Geschmack derer, welche das einzelne, selbstbestimmte Individuum in der ideologisch begründeten Gemeinschaft aufgehen sehen wollten.</p>
<p>Mittels dieser angeblichen „Volksgemeinschaft“ sollten verbrecherische Träume und Rassenwahn in jene Vernichtungspolitik münden, deren Opfer uns heute mahnen und deren Ergebnisse uns immer wieder fassungslos machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nichts anderes wollen auch die aktuellen Ableger des Neofaschismus.</p>
<p>Wenig verwunderlich, das heutige Protagonisten der extremen Rechten die ungeheuerlichen Verbrechen des Nazireiches als „Fliegenschiss“ abtun wollen, wenig verwunderlich, dass in ihrem neuerlichen Größenwahn ertappte Neurechte sich dann in Drohgebärden gegenüber Demokraten ergehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer empathielos mit Lebenden umzugehen gedenkt, den bekümmert auch die Instrumentalisierung der damaligen Opfer nicht beim Versuch, Geschichte umzudeuten.</p>
<p>Hatten die Nazis einst die aufständischen Bauern des Mittelalters zu einer völkischen Bewegung verklärt, wird heute Hitler kurzerhand zum Sozialisten erklärt. Es mag absurd erscheinen, hat aber Methode.</p>
<p>Wir gedenken heute unterschiedslos aller Opfer des Naziregimes.</p>
<p>Und wir dürfen beim Gedenken nicht stehen bleiben, sondern müssen heute deutlich widersprechen, wenn erneut gegen Minderheiten und Schwache gehetzt wird, Menschen ausgegrenzt und als Sündenböcke sogar wieder gejagt werden sollen.</p>
<p>Demokratie ist kein Selbstzweck.</p>
<p>Sie soll Garant einer gerechten und vor allem friedlichen Gesellschaft sein.</p>
<p>Es gilt sie heute gegen die neuerlichen Attacken einer extremen Rechten zu verteidigen, wie noch nie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Radikaldemokratische Impulse gab es leider nicht so viele in der deutschen Geschichte.</p>
<p>Deshalb gilt es in diesem Jubiläumsjahr 2025 sowohl daran zu erinnern, was die Bauern einst wagten und auch daran, was jenen widerfuhr, welche den Nazis widerstanden oder einfach nicht in deren primitives, mit äußerster Brutalität durchgesetztes Menschenbild passten.</p>
<p>Und wir müssen uns der Verteidigung der Demokratie auch international stellen.</p>
<p>Es gilt dem blutigen russischen Autokraten Putin genauso zu widerstehen und solidarisch mit der angegriffenen Ukraine zu sein, wie wir als Demokraten die gegen einen faschistoiden Oligarchen Trump protestierenden Menschen in den USA unterstützen.</p>
<p>Würden wir das unterlassen, würden wir auch dem Andenken der hier Ruhenden nicht gerecht.</p>
<p>Die Angehörigen der alliierten Streitkräfte brachten die Befreiung von Krieg, Terror und Untergang für die Deutschen. Sie waren der winzige Lichtblick auf eine mögliche Zukunft inmitten des selbstverschuldeten Infernos.</p>
<p>Deshalb gilt:</p>
<p>Wer heute nicht feiert, hat verloren. Und das völlig zu Recht und hoffentlich für immer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bedauere, dass es die Thüringer Landesregierung nicht fertigbrachte, am heutigen 8. Mai einen offiziellen Festakt zu veranstalten, es handelt sich immerhin um ein herausgehobenes Jubiläum.</p>
<p>Vielen Dank an die Stadt Hildburghausen für das heutige gemeinsame Gedenken. Vielen Dank für Ihr Erscheinen und Ihre Aufmerksamkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Johannes Schilling, Heiko Batholomäus, Mathias Günther</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>KV-HBN</category><category>Aufmacher</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 20:47:45 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung von DIE LINKE. Kreisverband Hildburghausen</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/pressemitteilung-von-die-linke-kreisverband-hildburghausen/</link>
                <author>Jan Treybig</author>
                <description>Gesamtmitgliederversammlung der Die Linke Hildburghausen: Motivierter Aufbruch mit neuem Vorstand</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreisverband DIE LINKE Hildburghausen hielt seine Gesamtmitgliederversammlung im Haus Oberland in Masserberg ab, die zahlreiche Mitglieder sowie prominente Gäste versammelte. Neben der Landtagsabgeordneten Linda Stark war auch die Landesvorsitzende der Die Linke Thüringen, Ulrike Grosse-Röthig, anwesend. Beide Gäste unterstützten die Versammlung tatkräftig und gaben Einblicke in die aktuelle politische Lage sowie die erfolgreiche Bundestagswahl, bei der Die Linke ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielte und wieder in Fraktionsstärke in den Bundestag einzog. Zudem wurde die erfreuliche Entwicklung der steigenden Mitgliederzahlen in der Partei und auch im Kreisverband thematisiert, der „die schönste Herausforderung darstellt, vor der Die Linke seit ihrer Gründung stand,“ so die Landesvorsitzende.</p>
<p>Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Wahl eines neuen Vorstands. Mit großer Zustimmung wurde Johannes Schilling zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt, welcher insbesondere durch seine ruhige und besonnene Art überzeugte. In seiner Vorstellung unterstrich er seine Entschlossenheit, den Kreisverband durch Modernisierung, Digitalisierung und kreative Ansätze zu stärken. Ein besonderes Anliegen sei es ihm, ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen der Partei vor Ort und der Wählerschaft zu schaffen. Dank seiner beruflichen Erfahrung ist er den Umgang mit Verantwortung gewohnt und bereit, diese Herausforderung anzunehmen.</p>
<p>Neben Johannes Schilling wurden weitere Mitglieder gewählt. Elke Gaasenbeek bleibt in ihrer bewährten Position als Schatzmeisterin. Jana Peter, Jan Treybig und Katharina ergänzen ebenfalls den neuen Kreisvorstand.</p>
<p>Besonderer Dank galt auch Mathias Günther, der als Wahlkreismitarbeiter und bisheriger Kreisgeschäftsführer eine herausragende Leistung erbrachte. Durch seine Planung und Engagement koordinierte er einen guten Wahlkampf vor Ort. Zudem wurde die Arbeit des bisherigen Vorstands unter der Leitung von Mathias Möller gewürdigt und die Wahlkampagne reflektiert.</p>
<p>Neben der Neuwahl standen auch anstehende Projekte auf der Tagesordnung. Die Mitglieder diskutierten engagiert über zukünftige Vorhaben und es entwickelte sich ein reger Austausch in offener und entspannter Atmosphäre. Die Versammlung zeigte eindrucksvoll den Willen der Mitglieder, gemeinsam aktiv an der Weiterentwicklung des Kreisverbandes mitzuwirken und neue Ideen voranzutreiben.</p>
<p>In seinem Schlusswort fasste Johannes Schilling die zukünftige Ausrichtung treffend zusammen: "Das Schaffen und Nutzen von Synergien jeglicher Art ist unser oberstes Gebot." Mit diesem Leitsatz unterstreicht der neue Vorsitzende das Ziel, Kräfte zu bündeln und gemeinsam eine starke politische Basis für Die Linke in Hildburghausen zu schaffen. Der Kreisverband blickt nun mit viel Elan und Tatendrang in die Zukunft und setzt sich das Ziel, die Partei vor Ort weiter zu stärken und den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu intensivieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aufmacher</category><category>Kreisvorstand</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73215</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 15:29:56 +0100</pubDate>
                <title>Kreissportbund plädiert für mehr Unterstützung des Ehrenamtes und stärkere Sportstättenförderung</title>
                <link>https://www.die-linke-hildburghausen.de/aktuell/was-ist-los-im-kreis/news-detail/news/kreissportbund-plaediert-fuer-mehr-unterstuetzung-des-ehrenamtes-und-staerkere-sportstaettenfoerderung/</link>
                <author>Mathias Günther</author>
                <description>Nach einem Besuch beim Kreissportbund Hildburghausen hat sich die Landtagsabgeordnete Linda Stark lobend über die dort geleistete Arbeit geäußert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Urteil der Landtagsabgeordneten Linda Stark war im Anschluss an einen Besuch beim Kreissportbund Hildburghausen eindeutig: „Hier wird offensichtlich mit viel Überlegung und Herzblut erfolgreich wertvolle Arbeit geleistet.“</p>
<p>&nbsp;Die linke Politikerin, in ihrer Landtagsfraktion für Kinder, -Jugend und- Ausbildungspolitik zuständig, hatte sich bei Geschäftsführer Ulrich Hofmann und Jugendsportkoordinatorin Andrea Wingerter zum Ortstermin angemeldet. Was sie über das Konzept des KSB erfuhr, kann sich sehen lassen:</p>
<p>103 Vereine sind mit insgesamt 10 508 Mitgliedern im Kreissportbund organisiert, das sind 359 Mitglieder mehr als im Vorjahr. Mitgliederstärkste Vereine sind der SV 03 Eisfeld, SV EK Veilsdorf und der SC 07 Schleusingen e.V. Besonders erfreulich sind die Mitgliederzuwächse im Kinder- und Jugendbereich.</p>
<p>Damit sich dieser Trend fortsetzen kann, lassen sich die Macher des KSB einiges einfallen.</p>
<p>Regelmäßig erscheint ein eigenes Infoblatt und es werden auch relativ neue Sportarten popularisiert. Im in Hildburghausen seit Vorjahresende existierenden DiscGolf- Park wird zum Beispiel am 4. Mai der „Frankencup“ stattfinden. Zum fünften Mal wird es eine sportliche Pfingsttour geben, auf welcher die Teilnehmer einen Parcours mit zehn Stationen bewältigen müssen. In Hildburghausen findet am 24. Mai die Südthüringer „Talentiade“ statt, zu welcher 225 Jungen und ebenso viele Mädchen aus der ganzen Region eingeladen wurden. Am 22. Juni wird in Kooperation mit dem dortigen SV Eintracht in Heldburg im Unterland ein Familiensporttag veranstaltet und der KSB bietet auch eigene Schwimmkurse an. In der Öffentlichkeitsarbeit setzt der Kreissportbund auch eigene Akzente, unter anderem mit der jährlichen Sportlerwahl und dem Kreissportlerball.</p>
<p>Sorgen bereitet den Sportorganisatoren, das keineswegs in allen Schulen die obligatorischen 3 Wochenstunden Schulsport abgesichert werden können. Der KSB kooperiert deshalb mit Schulen und richtet vierzehntägig eine ergänzende Sport- Arbeitsgemeinschaft aus.</p>
<p>Fundament für eine erfolgreiche Sportvereinsarbeit ist die perspektivische Ausbildung von Sporthelfern, Übungsleitern und Vereinsmanagern. Um die damit verbundenen Kosten abdecken zu können, netzwerkt der KSB mit unterstützenden Unternehmen. In diesen Betrieben erfolgt nach einem erfolgreichen Ausbildungslehrgang auch die feierliche Übergabe der jeweiligen Zertifikate.</p>
<p>Ulrich Hofmann legte dann auch den Finger in die Wunde. Es ist nicht immer leicht, Menschen mit Bereitschaft zur Ehrenamtstätigkeit zu finden. An die Politik richtet er die Forderung nach einer stärkeren Förderung. So sei es nötig, die Kilometerpauschale für im Ehrenamt zurückzulegende Strecken zu erhöhen. Hofmann plädierte dafür, höhere Anreize für Übungsleiter zu schaffen. Denn während eine entsprechende Jahresrückvergütung in Bayern 900 Euro betrüge, wären dies in Thüringen nur 185 Euro. Abwanderungen von ausgebildeten Trainern könne man so nicht immer verhindern.</p>
<p>Auch sei es für auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesene Jugendliche angesichts des Bus- und Bahnangebots im Kreis nicht einfach, die für sportliche Aktivitäten notwendige Mobilität vorzufinden.</p>
<p>Regelrecht alarmierend sei die Situation beim baulichen Zustand der Sportstätten. Thüringenweit sieht der Landesportbund einen Sanierungsbedarf in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Bis 2023 standen ganze 900 000 Euro für solche Maßnahmen zur Verfügung. Allein aus dem Landkreis Hildburghausen lägen in Erfurt 10 Förderanträge mit dieser Gesamthöhe vor. Schätzungsweise hätte ein Fünftel davon Aussicht auf Bewilligung. Frau Stark sagte zu, diese Forderungen noch einmal mit in die noch laufenden Haushaltsberatungen des Landtags zu nehmen.</p>
<p>Angetan zeigte sich die Abgeordnete auch von den Förderangeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen. Dazu gehören unter anderem integrative Schwimmspiele. Die mit dem Schleusinger Rehabilitationszentrum „Thüringer Wald“ praktizierte Kooperation im Rahmen einer „Unified Partnerschaft“ zahlt sich derweil aus. Denn immer wieder gelingt es jungen Sportlern aus der Einrichtung, Medaillen bei den Special Olympics zu erobern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Kreissportbund Hildburghausen</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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