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Kathrin Reinhardt

Sorge um den Klinikstandort bestimmt auch den Tag der Pflege

und ich so vielleicht sogar schneller wieder entlassen werden kann,“ stellt der 69-jährige fest.

Die Informationen der Linken stießen bei den Passanten auf reges Interesse – und noch ein Thema bewegte viele: Die Zukunft des Krankenhauses selbst. Erst die Verlegung der Küche nach Lichtenfels, dann die Schließung der Geburtsstation, nun soll auch das Labor nach Coburg umziehen. „Für viele hat das den Anschein als wäre der Ausverkauf des Klinikstandortes bereits in vollem Gange,“ fasst Hans-Jürgen Rumm die Eindrücke der Passanten an diesem Tag zusammen und ergänzt: „Unser Landrat Müller ist Aufsichtsratsvorsitzender des Regiomed Kliniken und trotzdem wirkt es so als hätte auch er den Standort bereits aufgegeben.“ Während in Coburg für 500 Millionen ein Neubau entstünde, würde die Versorgung in Hildburghausen sukzessive reduziert. Man höre sogar, dass sich der Landrat im Klinikum selbst schon gar nicht mehr blicken ließe. Und natürlich seien die Arbeitsbedingungen auch ein Grund dafür, dass ständig Pflegepersonal, aber auch Arztinnen und Ärzte gesucht würden.
„Stimmen die Bedingungen vor Ort nicht, muss man sich eben auch nicht wundern, dass Fachkräfte sich lieber nach anderen Arbeitsgebern umschauen würden,“ führt Rumm fort. Dies wäre letztlich nicht nur fatal für den Klinikstandort selbst, sondern besonders für die Menschen im Kreis Hildburghausen, für die eine wohnortnahe Grundversorgung so nicht mehr gewährleistet werden könne, so die beiden zusammenfassend.



Kathrin Reinhardt

Sorge um den Klinikstandort bestimmt auch den Tag der Pflege

Am „Tag der Pflege“ machten Mitglieder der Partei „Die Linke“ Hildburghausen auf die Notwendigkeit der Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen aufmerksam. Mehr Gehalt, mehr Urlaub, aber auch mehr Personal stünden dabei ganz oben auf der Liste, erklärt Kreisgeschäftsführer Rainer Juhrsch. Das käme letztendlich auch den Patienten zu gute. „Jede Minute, die eine Krankenpflegerin mehr Zeit für mich hat, sorgt dafür, dass ich besser behandelt werde, Diagnosen schneller gestellt werden können

und ich so vielleicht sogar schneller wieder entlassen werden kann,“ stellt der 69-jährige fest.

Die Informationen der Linken stießen bei den Passanten auf reges Interesse – und noch ein Thema bewegte viele: Die Zukunft des Krankenhauses selbst. Erst die Verlegung der Küche nach Lichtenfels, dann die Schließung der Geburtsstation, nun soll auch das Labor nach Coburg umziehen. „Für viele hat das den Anschein als wäre der Ausverkauf des Klinikstandortes bereits in vollem Gange,“ fasst Hans-Jürgen Rumm die Eindrücke der Passanten an diesem Tag zusammen und ergänzt: „Unser Landrat Müller ist Aufsichtsratsvorsitzender des Regiomed Kliniken und trotzdem wirkt es so als hätte auch er den Standort bereits aufgegeben.“ Während in Coburg für 500 Millionen ein Neubau entstünde, würde die Versorgung in Hildburghausen sukzessive reduziert. Man höre sogar, dass sich der Landrat im Klinikum selbst schon gar nicht mehr blicken ließe. Und natürlich seien die Arbeitsbedingungen auch ein Grund dafür, dass ständig Pflegepersonal, aber auch Arztinnen und Ärzte gesucht würden.
„Stimmen die Bedingungen vor Ort nicht, muss man sich eben auch nicht wundern, dass Fachkräfte sich lieber nach anderen Arbeitsgebern umschauen würden,“ führt Rumm fort. Dies wäre letztlich nicht nur fatal für den Klinikstandort selbst, sondern besonders für die Menschen im Kreis Hildburghausen, für die eine wohnortnahe Grundversorgung so nicht mehr gewährleistet werden könne, so die beiden zusammenfassend.