Zum Hauptinhalt springen

Kathrin Reinhardt

Erster Schritt zu günstiger Energieversorgung

"Hildburghausen hat es schlauer gemacht", sagt Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij zur Idee von Bürgermeister Tilo Kummer. Ein Konzept zur Energieversorgung mit Holz aus dem eigenen Wald, passe gut in die Region und sei ein ganzheitlicher Ansatz, so die Ministerin bei ihrem Besuch am Montag.
Hildburghausen setzte sich damit in einem Wettbewerb durch, an dem 150 Kommunen aus Thüringen teilnahmen und kann Fördermittel in Höhe von 60% für die Umsetzung des insgesamt 570.000€ teuren Projektes einplanen.
"Damit können wir den ersten Schritt auf dem Weg zu einer kostengünstigen und nachhaltigen Energieversorgung gehen, von der zukünftig auch die Hildburghäuserinnen und Hildburghäuser selbst über die öffentliche Fernwärme profitieren sollen", ordnet Kummer das Vorhaben ein. Zum einen könnten so die Heizkosten für städtische Gebäude und zahlreiche Privatpersonen deutlich reduziert werden, zum anderen würden dadurch aber Mittel frei, die an anderer Stelle in Hildburghausen investiert werden könnten.