Wahlkampfabschluss und 19. Marktfest der LINKEN. in Eisfeld
Am 21. April 2012 fand in Eisfeld unser Marktfest statt. Gäste waren u.a. Gesine Lötzsch (Parteivorsitzende), Bodo Ramelow (Vorsitzender der Thüringer Landtagsfraktion), Jens Petermann MdB.
Trotz Aprilwetter mit Hagel, Regen und Sonnenschein hatten sich auf dem Eisfelder Markt unsere Gäste eingefunden. In zwei interessanten Podiumsgesprächen wurden Fragen kommunaler Politik und die Ziele des Kandidaten für den Landrat Hildburghausen Tilo Kummer und der Bürgermeisterin Kerstin Heintz für die Wiederwahl erörtert.
Ein abwechslungreiches Programm mit dem Blasmusikverein "Singertaler", dem Kabarett "Kalter Kaffee" und der Tanzgruppe Harras sorgte für Unterhaltung. Mit selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Getränken war für das leibliche Wohl gesorgt.
Hier einige Bildimpressionen:




In der Kreismitgliederversammlung am 25. Februar 2012 in Eisfeld wurde Tilo Kummer MdL einstimmig zum Kandidaten für das Amt des Landrates des Kreises Hildburghausen gewählt.
Mehr Informationen auf seiner Internetseite: http://www.tilo-kummer.de
Für mehr Bürgernähe und Zusammenarbeit mit Nachbarkreisen und Kommunen
Im Eisfelder Schloss wählten am Samstag die Linken ihren Kandidaten für die Landratswahlen am 22. April. Bürgermeisterin Kerstin Heintz begrüßte im Otto- Ludwig- Saal die rund 50 Anwesenden.
Einstimmig nominiert wurde anschließend der aus Gerhardsgereuth stammende Landwirtschafts- und Umweltexperte Tilo Kummer. Dieser hatte zuvor Eckpunkte seines Programmes vorgestellt.
Für den Fall seiner Wahl sieht Kummer den Ausbau einer kreisübergreifenden, kostensparenden Zusammenarbeit, z.B. im Bereich des ÖPNV sowie der Sozial- und Umweltverwaltung vor.
Außerdem soll der Kreis selbst Energieerzeuger werden, um Kosten zu sparen und Einnahmen zu erzielen.
„Hier liegt das Geld noch auf der Straße, welches durch Einnahmen auch die Gemeinden entlasten könnte: Da muss nicht jährlich die Kreisumlage steigen".
Zudem sollte der Kreis sich viel stärker zum bürgernahen Dienstleister der kreisangehörigen Gemeinden entwickeln. So seien Servicebüros in den Städten des Kreises denkbar und ein Ausbau des Internetangebotes für den Landkreis vorgesehen. Da gäbe es große Reserven. Auch sei der Umgang mit berechtigten Bürgeranliegen durch den Landrat alles andere als bürgerfreundlich. Kummer nannte als Beispiele die Abwasserproblematik im Oberen Wald und die Reaktion auf Bürgerinitiativen wie zur Rettung der Wasserspeicher. Ein Anwesender ergänzte die Kritik mit Verweis auf die Müllentsorgung in Großwohnanlagen.
„Wir wollen die Lebensfähigkeit des Kreises erhalten. Deshalb müssen wir auf sich ständig verändernde Rahmenbedingungen wie demografische Entwicklung, Klimawandel, steigende Energiepreise und sinkende Finanzzuschüsse für die Gemeinden und Kreise Antworten finden. Die können nicht „Weiter wie bisher" lauten".
Ausdrücklich betonte Kummer, dass er deshalb die parteiübergreifende Zusammenarbeit suchen werde. Die Kommunen des Landkreises dürften nicht länger nach dem jeweiligen Parteibuch des Bürgermeisters vom Kreis gefördert werden.
Nach der Wahl gab ihm Kerstin Heintz ein Geschenk mit auf den Weg: Ein kleiner Schmuckstein solle ihn immer daran erinnern, „das man aus den Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden sollen, viele vernünftige Wege für alle gebaut werden könnten". Das spräche ihm aus dem Herzen, bedankte sich Kummer für das gezeigte Vertrauen.
Kummer wurde 1968 geboren und ist Vater zweier Kinder. Er ist Mitglied des Kreistages und des Hildburghäuser Stadtrates. Ehrenamtlich ist Kummer in vielen Vereinen aktiv.
Als Landespolitiker hat er sich über Parteigrenzen hinweg und in Fachverbänden einen Namen gemacht. Von allen Landtagsfraktionen wurde Kummer zum Vorsitzenden des Ausschusses für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz sowie zum Mitglied des Verwaltungsrates der neu gebildeten Landesforstanstalt gewählt.
Linke wählt Tilo Kummer einstimmig zum Landratskandidaten

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